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Interpret: Damn Seagulls
Titel: Soul Politics
Label: Fullsteam
Erschienen: 25.01.2008

Bewertung:
Autor: 11 von 15 (jerseydevil)
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  Cover

Eine E-Street Band auf Acid...
Tracklist: 01. Once We Were Thieves
02. While Im Gone
03. 24 Uptown
04. Quality People
05. Dirty Soul Radio
06. Rooftops & Railways
07. Human Torch
08. The Beat
09. Something About It
10. King Of Fools
Eine finnische Band, deren Sänger Lauri heißt? Oh nein, das hatten wir doch schon mal, und das war alles andere als schön für unsere Ohren (und Augen). Glücklicherweise handelt es sich hier aber nicht um die Band, die sich für Dinge wie "In the Shadows“ verantwortlich zeichnet und jetzt in der Versenkung verschwunden ist, sondern um die Damn Seagulls. Und die weisen keine der Merkmale auf, die man sonst mit finnischen Rockbands verbindet. Denn wie sie selbst sagen, sie tun nicht das, was sie tun sollten, sondern das, was sie tun müssen. Und das ist scheinbar die Welt davon zu überzeugen, dass es auch in Helsinki noch Bands gibt, die nicht dazu berufen wurden, zwar schöne aber auch düstere und traurige Melodien zu schreiben. Und so macht das Quintett um Sänger Lauri Eloranta Musik, die sie selbst ganz passend als das beschreiben, was eine E-Street Band auf Droge fabrizieren würde.

Mit Soul Politics stellen die Finnen nun ihr zweites Werk vor, welches hoffentlich die erfolgreiche Nachfolge von dem 2005 erschienenen "One Night at Sirdie’s" antritt. Auch bei der Produktion dieses Albums hat sich die Band, die schon seit 10 Jahren zusammen Konzerte gibt und Musik schreibt, Zeit gelassen, etwas, das man den geradezu lässig wirkenden Liedern auch anhört. "Once we were thieves" heißt der Opener, der durch Lauri’s klare Stimme, die fast schon zu präsente Gitarren-Begleitung und die Mundharmonika bestimmt wird und einen entspannt auf den Rest des Albums einstimmt. Leicht ins Ohr gehende Songs wie "Dirty Soul Radio" und "Something about it" werden die Lieder sein, an die man sich nach dem ersten Hören des Albums am besten erinnern kann, jedoch sind es Lieder wie "The Beat" die einen dazu bringen werden, es sich noch einmal anzuhören.

Auch wenn die Band mit diesem Album weder sich, noch die Musik des Genres neu erfunden haben und auch nicht dem entsprechen was gerade im Trend ist, liefern sie doch ein Album ab, das man sich nicht nur einmal gut anhören kann.
Ähnliche Band: Bruce Springsteen
Weitere vergleichbare Bands: Tom Petty, Waterboys
 
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