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Interpret: Queensryche
Titel: Take Cover
Label: Rhino Records
Erschienen: 16.11.2007

Bewertung:
Autor: 11 von 15 (dose)
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  Cover

Aufgabe gemeistert...
Tracklist: 01. Welcome To The Machine
02. Heaven On Their Minds
03. Almost Cut My Hair
04. For What It's Worth
05. For The Love Of Money
06. Innuendo
07. Neon Knights
08. Synchronicity II
09. Red Rain
10. Odissea
11. Bullet The Blue Sky (Live)
Wo progessive Metalbands wie Tool mehrere Jahre brauchen für neue Alben - gut Ding will Weile haben - gehen Queensryche vor allem im Jahr 2007 andere Wege. Auch wenn es nicht drei neue Alben gibt, gibt es immerhin drei Veröffentlichungen, die es allesamt in sich haben. Neben der Live-CD bzw. Live-DVD "Mindcrime At The Moore" und dem Best-Of Album "Sign of the Times: The Best Of Queensryche" gibt es mit "Take Cover" das dritte Album in diesem Jahr. Und auch - der Titel lässt es vermuten - wenn auf "Take Cover" keine eigenen Songs enthalten sind, gibt es doch elf fast ausschließlich interessante Neuinterpretationen alter Songs.

Coveralben sind ja bekanntlich immer so eine Sache - oft kommen die neuen Versionen nicht im Ansatz an die Originale an oder werden zu nah am Original interpretiert und noch viel öfter werden immer die selben Songs mehr oder weniger neu interpretiert. Queensryche haben ja einen gewissen anspruchsvollen Namen im Metal-Genre zu verlieren und tappen weder in die eine, noch in die andere Falle. Alle neuen Interpretationen sind wirklich neue Interpretationen, die jeweils das Original erkennen lassen, aber einen typischen Queensryche-Anstrich haben. Schon der Opener "Welcome To The Machine" (Pink Floyd) zeigt, was in der Band steckt, wenn sie sich an ihren Vorbildern versuchen. Neben Pink Floyd wurden unter anderem auch Crosby, Stills, Nash & Young ("Almost Cut My Hair"), U2 ("Bullet the blue sky (live)") und der Song "Heaven on their minds" aus dem Musical Jesus Christ Superstar in ein neues Gewand gepackt und auch vor The Police ("Synchronicity II") und Peter Gabriel ("Red Rain") oder sogar der italienischen Opern-Diva Carla Marrale ("Odissea") wird nicht Halt gemacht. Gerade bei letzterer Version beweist der Sänger eindrucksvoll sein Stimmvolumen und auch wenn Peter Gabriels "Red Rain" im Original weitaus mystischer daher kommt, kann sich die neue Version durchaus gut hören lassen. Lediglich "Innuendo" von Queen fällt stark gegenüber dem Original ab - Queen sollte man vielleicht auch als gute progressive Metalband nicht wagen... Trotzdem, ein rundes Coveralbum...
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