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Interpret: Electric Wizard
Titel: Witchcult Today
Label: Rise Above
Erschienen: 30.11.2007

Bewertung:
Autor: 11 von 15 (Vorstadtkind)
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  Cover

Zeitlos
Tracklist: 01. Witchcult today
02. Dunwich
03. Satanic rites of Dracula
04. Raptus
05. The chosen few
06. Torquemada #71
07. Zora
08. Saturnine
Langsam baut sich die Soundwand auf, die Gitarren übersteuern total, sind aber dennoch keine Tortur für die Ohren, dann setzt der rund und füllig klingende Bass ein, und die Drums diktieren hypnotisch den Beat. Über diesen Mammut-Sound legt sich dann die geschmeidige Stimme des Frontmann, dessen Gesangslinien so minimalistisch wie die Riffs der Band sind und sich deshalb perfekt zu einem Klangteppich zusammenfügen....

So klingt der Anfang der neusten Veröffentlichung "Wicthcult Today" der Engländer Electric Wizard, die mit dieser Platte alle Freunde von Psychedelic, über Slowmo und Stoner Rock, bis hin zu Doom Metal beglücken werden. Nicht nur die schon zu Beginn erwähnte Produktion trägt den Stempel "Vintage", sondern auch die Riffs der Band. Zäh fließen sie daher, hier wird garantiert kein Ton zu viel gespielt, stattdessen groovt man stoisch, aber trotzdem rund vor sich hin. Frontmann Justin Oborn's Stimme tönt rau, aber doch zeitgleich mit unglaublich viel Soul, aber auch er passt sich dem Minimalismus der anderen Instrumente an. So schleppend wie die Riffs sind auch die Songs, was aber nicht negativ gemeint ist. "Electric Wizard" bauen eben langsam Atmosphäre auf und kreieren dabei Stücke mit epischen Ausmaßen. Das die Band sich Zeit lässt wird der ein oder andere sicherlich als langweilig oder monoton empfinden, aber genau das passt auch wieder perfekt zu ihrem Stil. "Witchcult Today" ist sicherlich nicht abwechslungsreich, aber genau deswegen ein homogenes Gesamtwerk. Und am Ende hat sich dann mit "Saturnine" doch noch ein heimlicher Hit versteckt, der etwas an "Kyuss" erinnert. Hier geht die Band dann doch mal wesentlich Melodie-orientierter zu Werke geht und kann sich mit diesem Stück vielleicht doch etwas fester in manchen Gehörgängen festsetzten.

Insgesamt sicherlich eine sperrige Platte, aber keine übermäßig anstrengende, da die Stimmung bei aller Düsterkeit nie ins Depressive abgleitet. Für alle Liebhaber der oben genanten Genres ist diese Platte sowieso Pflicht, aber auch wer nach entspannter, sphärisch, rockiger Musik sucht, ist hier bestens bedient.
Ähnliche Band: Cathedral
Weitere vergleichbare Bands: Kyuss, Neurosis
 
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