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Interpret: Necromantia
Titel: The Sound Of Lucifer Storming Heaven
Label: Dockyard1
Erschienen: 16.11.07

Bewertung:
Autor: 4 von 15 (Vorstadtkind)
Leser: noch keine Wertung


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  Cover

Musikalische Geisterbahn
Tracklist: 01. The sound of Lucifer storming heaven
02. Order of the black Sphinx
03. For the elder Magi: I-Eibon the necromancer
04. Architecture of exquisite madness
05. Knights of the black and white eagle
06. The invisible empire
07. Hellseher
08. Les litanies de Satan-Act II: from Hell
Aus dem sonst so sonnigen Griechenland kommt mit Necromantia quasi ein Urgesteindes düsteren Black Metals, denn schon seit 1989 ist man in diesem Genre unterwegs. Der harte Kern der Band besteht aus Magus (Bass und Vocals) und Makis, der einen 8-saitigen Bass spielt, und damit komplett alle Gitarren ersetzt! Die anderen Instrumente wie Synths, Drums wurden je nach Album von wechselnden Mitstreitern eingespielt. Nun, wie klingt Black Metal ganz ohne Gitarren?

Überraschenderweise muss man sagen, dass rein klanglich kein gravierenden Unterschiede zu erkennen sind, wüsste man nicht, dass hier gar keine Gitarren erklingen, würde man es nicht bemerken. Sonst zeichnet sich die Platte leider durch ziemlich miese Produktion aus, wenn das der Sound sein soll, der Lucifer bei Erstürmung des Himmels verursacht hat, dann ist der liebe Gott wohl vor Lachen von seiner Wolke gefallen. Sorry, aber professionell klingt anders, und angesichts der heutigen CD Preise darf man schon etwas mehr Qualität erwarten, es muss ja nicht die Hochglanzproduktion sein, aber auch nicht unbedingt der Proberaummitschnitt. Genauso diffus wie das Klangbild präsentiert sich leider auch das Songwriting der Jungs. Ein roter Faden ist leider nicht wirklich zu erkennen, verschiedene Riffs, die meisten leider auch eher auf Lokalband-Niveau, treffen auf eher liebloses Drumming, dann kommt mal wieder der ein oder andere Keyboad Part, und dann sind da noch typisch beißenden Black Metal Vocals. Sicherlich kein leicht verdaulicher Cocktail, und wer hier nicht sowieso schon nach ein paar Minuten genervt die Platte aus macht, der wird spätestens in der zweiten Hälfte wohl eher gelangweilt sein, weil einfach nichts wirklich bewegendes passiert.

Zugegeben, ich bin nicht unbedingt ein Kenner der Black Metal Szene, es kann also gut sein, dass dieses Album innerhalb diese Szene gefeiert wird, und mich Fans des Genre als Kunstbanause abstempeln werden. Ich bin mit offenen Ohren an diese Platte herangegangen, aber was hier geboten wird, ist dann doch etwas zu gruselig, und wird deshalb wohl beim Großteil der Dosenmusik-Community ähnlich schlecht ankommen. Deshalb die Warnung: Es gibt zu viele gute Platten auf dieser Erde, verschwendet eure Zeit besser nicht mit dieser.
Ähnliche Band: Gorgoroth
Weitere vergleichbare Bands: Dimmu Borgir
 
meinungen zu der veröffentlichung
29.11.2007 | 13:31 Uhr | Lucien: keine Wertung Ich dachte gerade es hätte jemand en zweites Unearth - review gepostet...*lach*

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