cd-reviews
Interpret: Ambitions
Titel: Stranger
Label: Bridge 9
Erschienen: 09.11.2007

Bewertung:
Autor: 12 von 15 (Vorstadtkind)
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  Cover

Weder überambitioniert, noch fremd
Tracklist: 01. The habit of despair is worse than despair itself
02. The illusion
03. Sinking
04. Fact remains
05. Calamity
06. Rapid Succession
07. Overstep
08. Postscript
09. Stranger
10. Losing control
11. Culmination (of my life's work)
12. Between breaths
13. Redemptive soul
Ambitions - eine frische Band und doch irgendwie alte Hasen, zumindest spielen 3 von 5 Bandmitgliedern eigentlich bei der doch recht angesagten Hardcore Formation "With Honor". An Erfahrung im Business mangelt es also nicht, aber man sollte hier durchaus anmerken, dass jene drei bei "With Honor" ganz andere Instrumente spielen. Ein durchaus interessanter Rollentausch, der Ambitions als Zweit-Band für die Jungs vielleicht so interessant gemacht hat, und man muss hier klar anerkennen, dass sie mehr als nur ein Instrument beherrschen.

Nun, soviel zur Personalbesetzung, aber was steht auf der musikalischen Agenda? Laut Bandinfo war das Motiv hinter der Bandgründung, die Grenzen zwischen Hardcore und Punk einzureißen, und das haben sie mit dieser CD auch absolut überzeugend geschafft. "Stranger" wird zum einen sicherlich all jene Zuhörer zufrieden stellen, die in Ambitions vielleicht in erster Linie auf Grund der With Honor Referenz reinhören. Hier gehen die Jungs zwar wesentlich melodischer und weniger Metal-lastig zu Werke, aber dennoch steckt ein gewisser Hardcore Vibe und jede Menge positive Attitüde in den Songs, die man eben auch mit vielen Hardcore Bands und Platten in Verbindung bringt. Freunde von Good Riddance, Mad Caddies oder auch den Swingin’ Utters sollten hier aber vielleicht auch mal reinhören. Die recht punkig-spritzige Gitarrenarbeit und vor allem der hohe Anteil der cleanen Vocals wird sicherlich bei einiges Fans dieser Band Anhänger finden. Generell weiß das sehr ausgewogene Verhältnis zwischen cleanen Vocals auf der einen, und den Crewvocals auf der andere Seite, zu gefallen.

Wie bereits erwähnt, die Songs sind von Anfang bis Ende der Platte sehr melodisch, aber nie nervig, im Gegenteil, man findet ein paar recht eigenwillige und schöne Melodien und eben nicht nur die gängigen Dur-Kadenzen. Als Anspieltip sei der Opener der Platte "The Habit Of Despair Is Worse Than Despair Itself" genannt, wer diesem Song nichts abgewinnen kann, der wird auch an dem Rest der Platte keine Freude haben, aber das wird wohl eher selten der Fall sein, zu gelungen und überzeugend setzen sich Ambitions einfach von Beginn an in Szene. Insgesamt eine tolle wenn auch kurzweilige Platte, die die Grenzen zwischen zwei Genres verschwimmen lässt, weil sie eben nicht nur Klischees aus beiden Genres paraphrasiert und aneinander hängt, sondern den Spirit dieser Genres aufgreift und zu etwas angenehm Eigenständigem aufbereitet.
Ähnliche Band: Miles Away
Weitere vergleichbare Bands: Comeback Kid, Verse, With Honor
 
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