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Interpret: Underworld
Titel: Oblivion With Bells
Label: PIAS
Erschienen: 12.09.2007

Bewertung:
Autor: 10 von 15 (dose)
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  Cover

Nichts neues aus der Unterwelt
Tracklist: 01. Crocodile
02. Beautiful Burnout
03. Holding The Moth
04. To Heal (Sunshine Version)
05. Ring Road
06. Glam Bucket
07. Boy, Boy, Boy
08. Cuddle Bunny Vs Celtic Villages
09. Faxed Invitation
10. Good Morning Cockerel
11. Best Mamgu Ever
Bekannt wurden Underworld mit ihrem Mamutsong "Born Slippy" - mehr als 10 Minuten stumpfe Ohr-Folter die es in sich hatte mit einem stampfenden Beat, der sich konsequent einfach nicht ändert, wie der rest des Songs auch. Die einen fanden es super, die anderen verließen gequält den Raum. Was aber unbestritten ist: Underworld gehören zu den großen elektronischen Künstlern, die mit als erste Elektronik mit Rock-Ideen verbunden haben und reihen sich damit schn immer ein in die Riege neben Prodigy und Chemical Brothers.

Auch wenn Underworld auf "Oblivion With Bells" Neues ausprobieren wollten - im Grunde gibt es nichts neues aus der Unterwelt. Insofern werden Fans begeistert aufschreien, denn mehr als sich selbst zu kopieren, das können Karl Hyde und sein Freund Smith durchaus. Neue Ideen gibt es also - aber nicht im Sinne musikalischer Wandlung, mit wenigen Ausnahmen.

Das Album beginnt sphärisch - Enigma lassen grüßen - unterlegt mit einem warmen Beat und der erste Song "Crocodile" geht musikalisch quasi in den zweiten "Beatiful Burnout" über und so gelingt underworld ein atmosphärischer, ruhiger und guten Elektro der 90er erinnernder fast 15 minütiger Einstieg in ihr Album. Dabei sind die Songs an sich neu, musikalisch aber alles andere als überraschend. Dafür bricht ein Song wie "Ring Road" schon ein bisschen aus und erinnert alleine vom Rhythmus her ein bisschen an die Streets - gerade der britische Akzent steht dem Song gut. Was kann man also sagen? Neues gibt es nicht, wer sie liebte wird sie lieben und neue Akzente werden nicht gesetzt. Nach einem quasi Comeback-Album nach sechs Jahren freut man sich aber einfach wieder was aus der Unterwelt zu hören. Ob Underworld sich so weiter und auf Dauer behaupten können, das bleibt abzuwarten - denn ihre musikalischen Kinder schlafen nicht und haben immer wieder auch ganz neue und spannendere Facetten zu bieten.
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