cd-reviews
Interpret: Zonaria
Titel: Infamy and the Breed
Label: Pivotal Rockordings
Erschienen: 07.09.2007

Bewertung:
Autor: 7 von 15 (Vorstadtkind)
Leser: 7 Punkte (Durchschnitt)


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  Cover

Leider zu brav
Tracklist: 01. Infamy
02. The Last Endeavor
03. Pandemic Assault
04. The Armageddon Anthem
05. Rendered In Vain
06. Image Of Myself
07. Evolution Overdose
08. Attending Annihilation
09. Descend Into Chaos
10. Ravage The Breed
11. The Black Omen
12. Everything Is Wasteland
Zonaria ist eine noch recht junge Kapelle aus dem schwedischen Umea, die sich den eher düsteren Sparten des Metals verschrieben hat. Man hat bereits eine Ep veröffentlich, die zwar im Szene Untergrund gut ankam, aber darüber hinaus wenig bemerkt wurde. Mit "Infamy and the Bread", dass die Band auf den ebenfalls noch jungem Label Pivotal Rockordings veröffentlicht soll sich das jetzt ändern, und da die Band geschafft hat sich Tourslots zusammen mit renomierten Acts zu sichern, stehen die Chancen dazu nicht schlecht.

Rein musikalisch setzen sich Zonaria etwas zwischen die Stühle, und werden es so schaffen einen recht großen Zuhörerkreis anzusprechen. Man bezeichnet sich selbst als Death- und Blackmetal Band, und genaus das trifft es eigentlich. Die zahlreichen melodischen Gitarrenleads verweisen auf Einflüsse aus dem melodischen Deathmetal schwedischer Prägung, während die zahlreich eingesetzten spährischen Keyboards eher in Richtung Blackmetal deuten. Den extremeren Einflüssen zum trotz klingen Zonaria niemals nervig, was sie auch für "Einsteiger" ins Genre interessant machen dürfte. Aber dieser gewissen Eingängigkeit steht leider das Problem der Langeweile gegenüber. Wer sucht heute noch eine reine Hintergrund Platte? Leider schafft es die Band über weite Strecken des Albums nicht zu begeistern, hörbar ist alles, aber es ist irgendwie Hintergrundmusik, böse Zungen würden es auch einfach Füllmaterial nennen. Das liegt zum einen an den, besonders für dieses Genre, recht minimalistischen Riffs, die dann nur durch die typsiche Klicker-Bassdrum nach vorne gebracht werden. Zum andere geht die Stimme von Frontman Simon Burgland auch einfach zu oft in der Wand aus Gitarren und Keyboards unter. Songs wie "The Last Endeavor" oder "The Armageddon Anthem" sind durchaus hörenswert und sollen hier auch erwähnt werden, aber für eine ganze Platte ist das einfach zu wenig. Einzig das fast schon kitschige "The Black Omen", dessen melodische Leadgitarren sich in jeden Gehörgang fressen, ragt dann noch positiv aus diesem Album heraus. Schade, dass die Band dieses Niveau (noch) nicht auf Albumlänge halten kann, denn Potential ist durchaus vorhanden. So hinterlässt die Band aber einen eher zwiespältigen Eindruck, weswegen man die Platte wohl nur Fans wirklich empfehlen kann.
Ähnliche Band: In Flames
Weitere vergleichbare Bands: Dimmu Borgir
 
meinungen zu der veröffentlichung
01.10.2007 | 12:24 Uhr | CUBTB: 7 Punkte Triffst den Nagel auf den Kopf. Fands album auch langweilig bis manchmal sogar nervig, gerade wegen dem ständigen Keyboardsound. Immer dieser Engelschoirgesang im Hintergrund. Aber potential ist da und die Jungs sind noch jung und werden sich hoffentlich gut entwickeln.

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