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Interpret: I Am Bones
Titel: The Greater Good
Label: Morningside Records
Erschienen: 21.09.2007

Bewertung:
Autor: 12 von 15 (Fubuki)
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  Cover

Gescheiter Dänen Indie
Tracklist: 01. Home Is The One Corner Of Hell That Didn't Catch Fire
02. Zeitgeist
03. Let's Leave The City
04. The Masterplan
05. The Main Thing Is To Keep The Main Thing The Main Thing
06. The Arsonist
07. Walk, Don't Run
08. Cotton Fever
09. Baby, Together We Can Live With Ourselves
10. Motivational Speech For Suicidal People
11. King Grounded
12. The Good Son
Dänemark scheint überzusprudeln vor kreativen Köpfen der Gitarrenmusik. Ob die Dänen ansonsten nicht viel zu bieten haben und sich so kein anderes Ventil anbietet, sei dahin gestellt. Gut ist es jedenfalls für alle: Die einen lassen Dampf an, die anderen haben was zum Lauschen.

I Am Bones sind ein positives Beispiel für diesen Kreativfluss. Verschrobener Indiepoprock offenbart sich von Minute 1 bis Minute 34, der dem Hörer hier und da zwar Falten auf die Stirn legt, sie aber wenig später wieder zu glätten. Die Melodien laufen im Zickzack und kommen dabei doch zum Ziel, auch wenn die Straßenbegrenzung an manchen Stellen leiden muss oder durchbrochen wird, wie bei „Cotton Fever“, das die Geduldsfäden elektronisch und in Nine Inch Nails Manier doch arg strapaziert. Wenn es im wahrsten Sinne des Wortes mal schief geht, geht dies meist in einen Richtungswechsel über, wobei sich Gesang und Gitarre stets tapfer die Hand halten.

Besonders gelungen sind die Stücke, denen die schrammelnde Indiegitarren die Melodie vorgeben und die Bandkopf Johannes Gammelby mit seiner forschen, oft rauen, aber auch melodisch gekonnt eingesetzten Stimme dabei unterstützt. Schön auch freche Details wie in dem sehr ruhigen Stück „Walk, Don’t Run“, bei dem die schon früher verarbeitete Zeile „If You Love Me, You Send Me More Medical Supplies“ auftaucht. Ein gutes Beispiel übrigens für eine Platte, bei der nicht mit der Geschwindigkeit auch die Qualität aus der Hand gegeben wird.

Bei diesem homogenen Gefüge muss man einfach Spass an der Musik der Dänen haben, auch wenn hier keine Discomucke aufgeboten wird, doch das ist größtenteils mehr als gut zu verkraften.
Ähnliche Band: The Oxford Collapse
Weitere vergleichbare Bands: The Broken Beats, Beck
 
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