cd-reviews
Interpret: A Life Once Lost
Titel: Iron Gag
Label: Ferret Records
Erschienen: 21.09.2007

Bewertung:
Autor: 13 von 15 (dose)
Leser: 11 Punkte (Durchschnitt)


» Kaufen bei Amazon
» offizielle Website
  Cover

Rockender Arschtrittmetal
Tracklist: 01. Firewater Joyride
02. Detest
03. The Wanderer
04. Worship
05. All Teeth
06. Meth Mouth
07. Masks
08. Pigeonholed
09. Others Die
10. Silence
11. Ill Will
Mit ihrem ersten Album "A Great Artist" waren A Life Once Lost noch ein Geheimtipp. Grund Genug für Ferret Records, es nach einem erfolgreichen zweiten Album "Hunter" wieder zu veröffentlichen. Nun steht das neue Album "Iron Gag" vor der Tür und eins ist klar: Mit diesem Album werden A Life Once Lost sowohl die eigenen Fans, als auch alle, denen A Life Once Lost bisher zu anstrengend waren, überraschen.

Nachdem sich die Band schon von Beginn an mit Genregrößen wie Blood Has Been Shed oder Dillinger Escape Plan messen lassen mussten und konnten, brechen sie auf "Iron Gag" aus den bisherigen Grenzen aus. Vertrackte Teile finden sich auch heute noch streckenweise in den Songs, wichtiger scheint den Musikern aber der Faktor "Rock" zu sein. Dabei gelingt es der Band, durch wüstes Geschrei keinesfalls seichter zu werden. Statt Gefrickel wird ein rockendes Gaspedal durchgetreten. Dabei rausgekommen sind größtenteils mitreißende, heftige Songs, die sich jetzt nicht mehr mit genannten Bands messen können, diesen Anspruch aber auch nicht mehr haben, weil man in andere Teiche geschwommen ist. A Life Once Lost haben für "Iron Gag" alles gesammelt, was ihnen zu gefallen scheint und dabei klingen gerade schleppendere Parts manchmal fast schon an Type O Negative, um kurz darauf aber auch wieder richtig auszubrechen.

Mutig ist der Schritt, der A Life Once Lost sicherlich einige Fans kosten wird, die mehr auf das Gefrickel der Vergangenheit standen. Alle, die heftige aber trotzdem rockende Songs mögen, sollten A Life Once Lost mal ihr Ohr schenken - das Album kann einiges und vor allem kräftig in den Arsch treten, ohne ganz auf die alte Linie zu verzichten. Damit ist das Album geradliniger aber auch facettenreicher, wie immer Geschmacksache aber in jedem Fall eine Weiterentwicklung hin zu rockendem Metal.
Ähnliche Band: Lamb Of God
Weitere vergleichbare Bands: Black Label Society, The Dillinger Escape Plan
 
meinungen zu der veröffentlichung
30.08.2007 | 17:15 Uhr | CUBTB: 10 Punkte Hmm also ich war vom Album weniger begeistert. Lag wohl echt daran das ich das Gefrickel wohl ansprechender als den Rock finde. Für mich wars einfach irgendwie nicht mitreißend genug. Die Rockschiene wollte ich bei A Life Once Lost nicht hören da gibts andere Bands. Nuja schlecht isse definitiv nicht aber für mich leider nur noch Mittelmaß.

30.08.2007 | 17:13 Uhr | STE: 11 Punkte ich hätte ja wetten können dass die sich ein bisschen in richtung meshuggah entwickeln. schade. egal. gefällt mir trotzdem gut.

meinung schreiben
Um die Veröffentlichung bewerten zu können, musst du angemeldetes Mitglied der » Community von Dosenmusik und
» eingeloggt sein.
zurück zur Startseite
jetzt registrieren
Registrierte Mitglieder haben erweiterte Möglichkeiten auf dieser Website: Schreibrechte im Forum, Chat, Userprofile mit Buddylist und Bildergalerie, vollen Zugriff auf alle Bildergallerien, exklusive Gewinnspiele und vieles mehr. » hier direkt registrieren
Dosenmusik : der neue Shop
dosenmusik at Facebook Follow dosenmusik on Twitter RSS Feed
cd-empfehlungen
Asking Alexandria - From Death to Destiny I Is Another - I Is Another
Five Finger Death Punch - The Wrong Side Of Heaven and The Righteous Side Of Hell Alice in Chains - The Devil Put Dinosaurs Here
Heaven Shall Burn - Veto Le Fly - Grüß Dich Doch Erstmal!