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Interpret: Editors
Titel: An End Has A Start
Label: Pias Recordings
Erschienen: 22.06.2007

Bewertung:
Autor: 10 von 15 (dose)
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  Cover

Musik für kühlere Regentage
Tracklist: 01. Smokers Outside The Hospital Doors
02. An End Has A Start
03. The Weight Of The World
04. Bones
05. When Anger Shows
06. The Racing Rats
07. Push Your Head Towards The Air
08. Escape The Nest
09. Spiders
10. Well Worn Hand
Der Sommer 2007 breitet seine Hitzewellen aus, denkbar unpassender kann eine Veröffentlichung eines neuen Editors-Albums nicht sein. "An End Has A Start" ist das Zweitwerk der melancholischen Britrocker, für das sich die Musiker und Sänger Tom Smith genügend Zeit genommen haben. Das Album soll eine Weiterentwicklung und besser sein als das Erstwerk - ist das gelungen?

Man kann sicherlich klar sagen: Die Editors klingen auf ihrem zweiten Album alleine durch den Gesang einmal mehr wie Joy Devision, fügen dem aber weiterhin eine kleine eigene Note hinzu. Ist okay, allerdings will die beständige Melancholie der häufig eher getragenen Songs bei strahlendem Sonnenschein nicht so ganz wirken. Dazu kommt, dass eine dauerhafte Traurigkeit auch schnell nerven kann und ziemlich klebrig und aufgesetzt wirkt. Aber das sind sie, die Editors und immerhin aus vollem Herzen. Ehrlich wirk die Musik schon und irgendwie ergreift es auch. Projekt also geglückt, auch wenn ein ganzes Album mit dieser Musik irgendwann etwas eintönig wirkt.

"An End Has A Start" ist also eine zweischneidige Sache. Auf der einen Seite wirkt das Gebotene Authentisch, auf der anderen Seite aber auch die Dauer etwas überpathetisch und damit aufdringlicher als Bonos Präsenz bei Wohltätigkeitsveranstaltungen. Von sich steigernder Theatralik bis hin zu regnerischen Balladen wird alles geboten, was das junge, traurige Herz begehrt und wem dieser Pathos nicht auf die Dauer zu viel wird, der bekommt ein großartiges Album. Nunja, mir wird es auf die Dauer zu viel. Die Editors machen ihre Sache zweifelsohne gut, nun müssen sich halt nur viele Leute finden, die genau diese Sache auch mögen. Der Erfolg gibt ihnen Recht, mir persönlich gehts aber dann doch auf den Keks, weil einfach ein bisschen Selbst-Ironie oder mal ein Lächeln fehlt und damit alles zu dicht und aufgesetzt tiefgründig wirkt und es sich dabei doch um einfache Songs handelt, die wenig Besonderes versprechen. "An End Has A Start" ist Musik für kühlere Regentage, da wäre die ganz persönliche Wertung wohl noch ein bisschen besser ausgefallen.
Ähnliche Band: Joy Devision
Weitere vergleichbare Bands: Interpol, Coldplay, R.E.M., U2
 
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