cd-reviews
Interpret: Damnation A.D.
Titel: In This Life Or The Next
Label: Victory Records
Erschienen: 15.06.2007

Bewertung:
Autor: 9 von 15 (CUBTB)
Leser: 7 Punkte (Durchschnitt)


» Kaufen bei Amazon
» offizielle Website
  Cover

8 Jahre kreative Pause
Tracklist: 01. Exspecta Taut Abyssus
02. Knot
03. Don`t Feel A Thing (feat. Wes Eisold)
04. Let Me In
05. Jigsaw
06. The Hangedman
07. If You Could Remember (feat. Pete Wentz + Patrick Stump)
08. Consider This A Warning (feat. John Henry)
09. Rain As My Veil
10. Addiction (feat. Carl Buechner)
11. Jigsaw Reprise
12. In This Life Or The Next
Exakt nach 8 Jahren ohne Damnation A.D. veröffentlichen die Herren mit "In This Life Or The Next" ihr mittlerweile fünftes Album. Fans des gepflegten Oldschool Metal/Hardcorepunk wirds freuen. Unter den 12 Songs auf der Scheibe finden sich auch zwei alte Bekannte, die noch mal etwas an das Jahr 2007 angepasst wurden.

Was man hier an hasserfülltem Geschrei um die Ohren bekommt macht einem wirklich Angst. Ohne Kompromisse werden neben den fetten groovigen Riffs auch mal Knüppelparts eingestreut. Selbst zurückhaltende Solis kann man finden. Sie blenden sich aber eher in die schleppende Soundwand ein. Dazu wird das ganze von einigen Samples ein wenig aufgelockert. Bestimmend bleibt aber die Stimmgewalt von Mike McTernan obwohl sich unter den Gastsängern größen wie Carl Buechner (Earth Crisis), John Henry (Darkest Hour), Chris Eisold (Give Up The Ghost) und Patrick Stump und Pete Wentz (Fall Out Boy) tümmeln. Mikes hasserfülltes Geschrei passt sich wunderbar in den brachialen Sound von Damnation AD ein und unterstreicht damit die Wurzeln des Hardcorepunks am besten. Musikalisch erkennt man die Band ohne hin sehr gut wieder. Hat sich bis auf das Aufpolieren sonst nicht viel geändert. Thempowechsel oder Blastbeats sind eigentlich nicht zu finden. Hier regiert das Midtemp und so schleppen sich die 12 Songs über eine Spielzeit von 40 Minuten und versprühen ihren Charme.

Auch wenn es die Fans nach 8 Jahren bestimmt freuen wird, dass sich Mike und Ken noch einmal zusammengetan haben, weiß ich nicht genau, wie ich dieses Werk beurteilen soll. Für mich wirken die Songs recht angestaubt. Das mag an ihrem extremen Midtempo liegen aus dem die Jungs schwer ausbrechen. Es finden sich hier und dort auch mal einige schnellere Parts, aber so wirklich vom Hocker reißen sie mich nicht. Dafür ist die sehr präsente Hardcore-Ader mal ein Gegensatz zum Metalcore der heutigen Zeit, zeigt sie doch eindeutig, wie stark die Genres sich schon voneinander abgrenzen oder entfernt haben. Bei dieser Platte rate ich jedem, der die frühen Damnation A.D. Sachen mag, zuzugreifen. Für alle anderen wäre vielleicht "If You Could Remember" interessant da es der Song mit dem meisten Metalanteil ist. Gesamt gesehen ist es eher ein Album für Liebhaber. Die breite Masse, die schnelle Riffs und unaufhaltsame Blastbeats hören will, wird mit dem Album nicht viel anfangen können. Bei jeden Oldschool- oder Hardcorefan sollte sie aber nicht fehlen.
Ähnliche Band: Matyr AD
Weitere vergleichbare Bands: The Warriors, Unbroken
 
meinungen zu der veröffentlichung
Es wurden noch keine Meinungen zu diesem CD-Review veröffentlicht.
meinung schreiben
Um die Veröffentlichung bewerten zu können, musst du angemeldetes Mitglied der » Community von Dosenmusik und
» eingeloggt sein.
zurück zur Startseite
jetzt registrieren
Registrierte Mitglieder haben erweiterte Möglichkeiten auf dieser Website: Schreibrechte im Forum, Chat, Userprofile mit Buddylist und Bildergalerie, vollen Zugriff auf alle Bildergallerien, exklusive Gewinnspiele und vieles mehr. » hier direkt registrieren
Dosenmusik : der neue Shop
dosenmusik at Facebook Follow dosenmusik on Twitter RSS Feed
cd-empfehlungen
Asking Alexandria - From Death to Destiny I Is Another - I Is Another
Five Finger Death Punch - The Wrong Side Of Heaven and The Righteous Side Of Hell Alice in Chains - The Devil Put Dinosaurs Here
Heaven Shall Burn - Veto Le Fly - Grüß Dich Doch Erstmal!