cd-reviews
Interpret: 3 Inches Of Blood
Titel: Fire Up The Blades
Label: Roadrunner Records
Erschienen: 22.06.2007

Bewertung:
Autor: 12 von 15 (dose)
Leser: 15 Punkte (Durchschnitt)


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  Cover

Metal wie er echter nicht sein könnte
Tracklist: 01. Through The Horned Gate
02. Night Marauders
03. The Goatriders Horde
04. Trial Of Champions
05. God Of The Cold White Silence
06. Forest King
07. Demon's Blade
08. The Great Hall Of Feasting
09. Infinite Legions
10. Assassins Of The Light
11. Black Spire
12. The Hydra's Teeth
13. Rejoice In The Fire Of Man's Demise
Man kann ja die Theorie verfolgen, dass jedes Gerne sich irgendwann stärker auf seine Wurzeln besinnt und bei Metalcore und all den anderen Metalspielarten sind True- und Thrash-Metal nicht zu vernachlässigende Komponenten. Die Amerikaner von 3 Inches Of Blood, deren neues Album "Fire Up The Blades" von keinem Geringeren, als Slipknots Joey Jordison produziert wurde, sind eine der Bands, die seit ihrem 8jährigen Bestehen immer schon modernen Metal der alten Schule zelebriert haben. Dass sie damit nicht so richtig gut landen konnten lag weniger an der Qualität ihrer Songs, sondern an der Zeit. Nach 8 Jahren hat die Band nun genug Erfahrung und geht konsequenter denn jeh zu Werke - außerdem scheint nach Thrash-Rückblicken anderer Bands Jetzt die Zeit auch reif zu sein für True Metal.

"Fire Up The Blades" wird nicht verwässert, weder an Metalcore, noch an Deathmetal oder gar Hardcore angelehnt. 3 Inches Of Blood sind auf ihrem neuen Album so richtig richtig Heavy Metal. Zwei Sänger - einer keift in bester Truemetal-Manier und der andere keift ebenso, kann aber auch growlen, was dem ganzen einen frischen Anstrich und eine eigene Note gibt. Fette Metalriffs dominieren und Songtitel wie "Demon's Blade" und "Forest King" hätten sich selbst Manowar nicht besser ausdenken können, das Artwork hätten auch Sacred Steel nicht besser hinbekommen. Interessant ist hier, dass die Einflüsse mal andersrum laufen. Wenn normalerweise europäische Bands von amerikanischen Vorbildern beeinflusst werden, orientieren sich hier die Amerikaner an euopäischen Metalbands der späten 80er. Musikalisch lassen hier auch amerikanische Vergleiche wie Overkill und ähnliche grüßen. Zugegeben, gerade der keifende Gesang ist wirklich Geschmacksache und nicht immer ganz zu ertragen. Aber wer sich auf im Hintergrund rollende beständige Double-Bass, keifende Vocals rund um Heldengeschichten und andere Epen und fette Metalriffs einlassen kann und will, der wird hier bestens bedient. So gut hat schon lange keine Band mehr echten True Metal gespielt, der dabei nicht altbacken und überholt klingt. Kutte an, Haarpracht von Haargummis befreit und losgebangt - Bier und enge Lederhosen werden hier fast zur Pflicht.
Ähnliche Band: Overkill
Weitere vergleichbare Bands: Sacred Reich, Testament
 
meinungen zu der veröffentlichung
18.06.2007 | 18:31 Uhr | Lucien: 15 Punkte ICH LIEBE DIESE BAND!!! Einfach nur geil!!!

14.06.2007 | 17:18 Uhr | dose: 12 Punkte immerhin liest du sie ja auch ;) bin auch für korrekturen und hinweise immer dankbar...

14.06.2007 | 17:13 Uhr | FKK: keine Wertung Ich finde das Review sehr gut!! Ich schätze deine Art zu schreiben sehr!!

14.06.2007 | 17:03 Uhr | dose: 12 Punkte Zitat: "Musikalisch lassen hier AUCH AMERIKANISCHE Vergleiche wie Overkill und ähnliche grüßen"

und nun genug dieser korinthenkackerei - zumindest von meiner seite. ich denke anhand des reviews kann man sich was unter der platte vorstellen, das sollte ja das wichtigste sein.

14.06.2007 | 14:54 Uhr | FKK: keine Wertung An welchen deutschen oder europäischen Metal/Band haben sich denn Overkill orientiert. Die haben doch immer ihr eigenes Ding durchgezogen.

14.06.2007 | 14:28 Uhr | dose: 12 Punkte joa - overkill kommen aus den usa, richtig... das war missverständlich ausgedrückt in dem satz... und nur weil 3 inches of blood nicht die ersten sind, die sich an europäischem oder deutschem metal orientieren bedeutet ja nicht, dass man nicht darauf hinweisen kann ;)

14.06.2007 | 14:24 Uhr | FKK: keine Wertung Davon mal abgesehen haben sich eine Unmenge von amerikanischen Bands des härteren Metalsektors Anfang/Mitte der Achtziger an deutschen Gruppen (Accept, Scorpions, auch Kreator und Sodom) oder englischen Gruppen (vor allem Black Sabbath und Venom) orientiert.

14.06.2007 | 14:22 Uhr | FKK: keine Wertung "Wenn normalerweise europäische Bands von amerikanischen Vorbildern beeinflusst werden, orientieren sich hier die Amerikaner an euopäischen Metalbands der späten 80er; Overkill und ähnliche Vertreter lassen grüßen". OVERKILL kommen aus New York. Und New York liegt in den USA. Und USA ist Amerika!!

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