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Interpret: Raintime
Titel: Flies & Lies
Label: Lifeforce Records
Erschienen: 25.05.2007

Bewertung:
Autor: 9 von 15 (dose)
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  Cover

Ein passables Album
Tracklist: 01. Flies & lies
02. Rolling chances
03. Aperion
04. Rainbringer
05. Finally me
06. Tears of sorrow
07. Black well,the
08. Beat it
09. Another transition
10. Burning doll
11. Matrioska
Eine Band, die melodischen Death-Metal macht, bewegt sich nicht alleine auf weiter Flur. Der Markt ist in etwa so gesättigt wie eine Tasse Milch mit 500 Gramm Kakao und wenn Bands wie In Flames auch noch vor allem sich selbst kopieren, gibt es wenig hinzuzufügen. Warum also eine Band, die mit ihrem ersten Album eher Powermetal gemacht hat, nach einem Labelwechsel zu Lifeforce Records nun mehr Geschrei und überhaupt mehr Death-Metal-Momente in den Sound einspannt kann zwei Gründe haben: Entweder man will auf einen dicht besetzten Zug aufspringen, oder man hat einfach Lust, was anderes zu machen - gehen wir mal im Interesse der Band von letzterem aus. Raintime aus Italien liefern also mit "Flies & Lies" ihr zweites Album ab, das die Band in ein neues Licht rückt.

Wie man es von Melodic-Death und den neueren Ausgaben von In Flames un ähnlichen Bands kennt, werden auch hier Metalriffs mit mehr oder weniger spannenden Harmonien und Melodien kombiniert und mit Keyboard-Sounds hinterlegt. Zu Geschrei paart sich melodischer gesang, der im Falle Raintime bald schon an progressive Metalbands erinnert und zumindest deutlich die Wurzeln im Powermetal hat. Höher, melodischer, klarer als üblich für Melodic-Death sticht der Gesang über dem krachigen und kräftig nach vorne gehenden musikalischen Hintergrund hervor. Gerade diese etwas stärkere Melodie-Gewichtung mit recht epischen Melodieteilen heben Raintime ein bisschen vom Standard ab. Trotzdem: es gelingt Raintime zwar, ein passables Album abzuliefern. "Flies & Lies" hat aber zu wenig wirklich eigene Momente, so dass das Ergebnis ins Genre passt wie die Faust aufs Auge. Entsprechend wird abgesehen von Genanntem an kaum einer Stelle etwas tatsächlich Neues hinzufügt. Ein Tick mehr Rumms hätte der Produktion zudem gut getan, auch wenn sie sich im Großen und Ganzen hören lassen kann.

So ist "Flies & Lies" ein solides aber doch nur ein weiteres Melodic Death Album ohne echte Highlights und ohne eine wirkliche Erweiterung für das Genre zu sein. Es ist halt ein Album, das man gut hören kann. Etwas mehr Eigenständigkeit und Ideen in den Songstrukturen wäre schön. Daran ändert auch das nicht schlechte, aber irgendwie deplazierte Michael Jackson Cover "Beat It" nichts.
Ähnliche Band: In Flames
Weitere vergleichbare Bands: Raunchy, Soilwork
 
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