cd-reviews
Interpret: Odd Project
Titel: Lovers Fighters Sinners Saints
Label: Indianola Records
Erschienen: 24.04.2007

Bewertung:
Autor: 10 von 15 (dose)
Leser: 7 Punkte (Durchschnitt)


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  Cover

Anders als erhofft
Tracklist: 01. Breakneck S.O.S.
02. My Self Improvement Plan
03. Frame by Frame
04. Naked Eyes
05. Electro Defy Me
06. Hot Flash
07. Interlude
08. Heavy Hands
09. Revolution
10. Silver Screen Lovers [Acoustic]
11. Never Doin So Good But Lookin So Good Doin It
Vor drei Jahren konnten Odd Project mit ihrem Album "The Second Hand Stopped" einen Achtungserfolg erzielen der dazu ausreichte, zumindest den Namen in entsprechenden Kreisen rumgehen zu lassen. Zu einer Veröffentlichung hierzulande hat das noch nicht ganz gereicht und knapp drei Jahre später schickt sich das Quartett an, mit ihrem neuen Album "Lovers Fighters Sinners Saints" endlich auch über Landesgrenzen hinaus erfolgreich zu sein. Der Weg dabei ist ebenso augenscheinlich wie irgendwie auch schade. Was mal anfing als Nachfolger von Thursday hat sich gewandelt hin zu massenkompatiblerem aber damit auch gewöhnlicherem Emocore.

An sich ist "Lovers Fighters Sinners Saints" ein gelungenes Album, das es aber trotz einiger Ideen nicht schafft, wirklich hervor zu stechen. Markant ist der Gesang streckenweise dann, wenn er stark an Coheed And Cambria erinnert. Dieses etwas eigenständige Merkmal (nicht ganz, denn an sich erinnert es ebenb mehr an Coheed And Cambria) wird verwurstet mit typischen und klischeebleadenen Songstrukturen im Emocorebereich mit einem gewissen Metal-Einschlag. So ist aus einer spannenden Emocore-Band ein Retortenprodukt geworden, das dafür seine Sache aber nicht schlecht macht. Metalmosh-Momente treffen auf Coheed And Cambria Gesang, From Autumn To Ashes Schlagzeug mit Stakkato-Drumms regieren zusammen mit druckvollen Riffs und immer wieder etwas klebrig emotionalen molodischen Parts. Die Bewertung fällt entsprechend nicht leicht - wenn man eine ausrichtung eher an Thursday-typischem Emocore erwartet hat, wird man bvitter enttäuscht sein. Wer nichts erwartet hat oder einfach auf gut gespielten Standard-Emocore mit Metaleinschlag steht, dem wird "Lovers Fighters Sinners Saints" sicherlich gefallen. Und da Bewertungen ja immer persönlicher Natur sind reicht es noch für zwei Stellen, einfach weil hier eine Stimme wie von Coheed And Cambria mit musikalischen Ideen von From Autumn To Ashes oder Silverstein und dem Metal von Atreyu oder Avenged Sevenfold oder ach so vielen anderen Bands so verknüpft wurde, dass es immerhin Spaß macht zu hören, auch wenn es manchmal all zu gewöhnlich wird...
Ähnliche Band: From Autumn To Ashes
Weitere vergleichbare Bands: Atreyu, Coheed And Cambria
 
meinungen zu der veröffentlichung
05.06.2007 | 22:24 Uhr | jetsetradio: 5 Punkte Kann überhaupt nicht mitm ersten Album mithalten. Das hatte ein paar originelle Ansätze, aber das hier ist echt ZU konventionell. Vorallem den neuen Gesang find ich schwächer als aufm Vorgänger. Ist glaub ich bezeichnend für das Album, das die Akustik-Version von "Silver Screen Lovers" DAS Highlight der Scheibe ist. Zumindest für mich.

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