cd-reviews (empfehlung)
Interpret: Machine Head
Titel: The Blackening
Label: Roadrunner Records
Erschienen: 23.03.2007

Bewertung:
Autor: 14 von 15 (dose)
Leser: 13 Punkte (Durchschnitt)


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  Cover

Meister und Messlatte für modernen Metal
Tracklist: 01. Clenching The Fists Of Dissent
02. Beautiful Mourning
03. Aesthetics Of Hate
04. Now I Lay Thee Down
05. Slanderous
06. Halo
07. Wolves
08. A Farewell To Arms
Wohin Machine Head wollen, das haben sie schon mit ihrem letzten Album "Through The Ashes of Empires" gezeigt. Einer der derzeit wohl wichtigsten Metalbands gehen weg von Gassenhauern und schreiben nicht, sondern komponieren in alter Metallica-Manier Songs mit Spielzeiten jenseits der 5 Minuten-Grenze. Machine Head waren schon immer eine Band, die sich innerhalb ihres Genres stark entwickelt und verändert, ohne sich dabei untreu zu werden und das setzt sich natürlich auch auf "The Blackening" fort. Und so wie Metallica mittlerweile immer neue Wege gehen die mal mehr und mal weniger Anhänger finden, machen auch Machine Head ihr Ding und das ist gut so.

"The Blackening" ist sicherlich eines der am stärksten erwarteten Metalalbums in diesem Jahr und legt gleich zu Beginn des Jahres die Messlatte verdammt hoch. Auch wenn sich kaum einer der Songs in all seinen Feinheiten schlagartig erschließt, keiner lässt vergessen: Hier sind Machine Head in ihrer vollen Größe und sind bereit, dich auseinander zu nehmen. Vergesst all die moderneren Ströme im Metal bis hin zu Metalcore: Was Metallica für Machine Head waren, das sind Machine Head heute für alle Bands, die meinen Metal zu machen - Vorbild und Messlatte zugleich.

Das Album beginnt seltsam mit einem Mulla-Gesang und einem ruhigen Intro, das plötzlich übergeht in ein Thrash-Metal-Brett, das nicht zu enden scheint und aus einigen einzelnen Teilen besteht. "Clenching The Fists Of Dissent" überschreitet die 10-Minuten Grenze und ist mit dem letzten Lied des Albums "A Farewell To Arms" der längste Song des Albums. Der zweite Song "A Beautiful Morning" hat einen ergreifenden melodischen Gesangsparts neben Mosh-Elementen, die an "Ten Tone Hammer" oder ähnliche Granaten erinnert. "Aesthetics Of Hate" zieht das Tempo wieder ordentlich an und brettert wild und ungebremst drauf los, verzichtet dabei aber natürlich auch nicht auf druckvolle Stampf-Elemente. Machine Head beweisen insgesamt noch mehr Mut zu unterschiedlichen Elementen, Solis tauchen hin und wieder auf, ruhige Elemente wechseln sich noch besser mit kräftigen Metalriffs und Double-Bass-Attacken ab. "Now I Lay Thee Down" beginnt ruhig, aber bedrohlich und bleibt der vielleicht ruhigste Song des Albums mit einer unterschwelligen Wut, die einem Angst und Bange werden lässt. "Slanderous" rockt sehr und rollt wie eine Dampfwalze hin zu Breaks und mit den heftigsten Mosh-Riffs des Albums. "Halo" erinnert im Aufbau ein bisschen an "Imperium", ist mit gut neun Minuten Spielzeit kein kurzes Unterfangen und bietet viel Zeit und Platz für unterschiedlichste Ideen, die sich zu einem abwechslungsreichen Metalbrocken zusammenfügen.

Abschließend kann man also sagen: Machine Head ist mit "The Blackening" wieder eines der wahrscheinmlich wichtigsten Metalalben 2007 gelungen. Acht Songs und eine Spielzeit von einer guten Stunde gibt es geballte Metalpower mit allen Facetten die über dumpfes Geprügel hinaus gehen. Rob schreit in seiner für die Band charakteristischen Art und Weise und singt zwischendrin schönste Melodiebögen. "The Blackening" ist das bisher reifste und gleichzeitig progressivste Album der Band. Damit bewegen sich Machine Head weiter in Richtung der Spitze des Metalolymp in der sich die Band über kurz oder lang nicht hinter, sondern neben Metallica wiederfinden wird. Wer modernen Metal hört, der kommt an "The Blackening" nicht vorbei.
Ähnliche Band: Fear Factory
Weitere vergleichbare Bands: Sepultura
 
meinungen zu der veröffentlichung
28.04.2007 | 19:39 Uhr | lsy: 14 Punkte hammerbrett!14Punkte!

13.04.2007 | 10:12 Uhr | dose: 14 Punkte fand ich nicht... langweiliger metal in meinen ohren aber hier gehts ohnehin um machine head

13.04.2007 | 09:06 Uhr | Rockronin: 10 Punkte Sorry, aber das ist Quatsch. Sie hatten Startschwierigkeiten, aber die Roorback war schon ganz okay und hast du die Dante XXI gehört? Das war innovativ.

12.04.2007 | 12:31 Uhr | dose: 14 Punkte Erm - das Metallica-Cover entstand für ein Metallica-Tribute des Kerrang-Magazins und wurde hier nur als Add-On draufgepackt. Von "Müssen" ist keine Rede und Machine Head haben schon immr live ihren Metal- und anderen Helden durch Live-Cover Tribut gezollt. Und im Gegensatz zu Sepultura, die seit dem Verlust von Max nichts wirklich brauchbares oder innovatives auf die Beine gestellt haben, finden sich Machine Head immer wieder neu, ohne sich zu verlieren und produzieren ein großartiges album nach dem anderen, was Sepultura seit Roots nicht mehr von sich behaupten können.

12.04.2007 | 12:08 Uhr | Rockronin: 10 Punkte Ist nicht schlecht, aber als Konzeptalbum streckenweise nicht wirklich kreativ, wenn ich das mal mit "Dante XXI" von Sepultura vergleiche. Spielerisch echt klasse, aber im Gesamteindruck nicht mitreissend. Außerdem auch etwas peinlich Metallica covern zu müssen.

28.03.2007 | 00:13 Uhr | amitY: 15 Punkte Wahnsinnsalbum!

Kann mir noch kein abschliessendes Urteil erlauben aber momentan ist es auf einer Höhe mit Burn my Eyes, wenn auch eigentlich nicht damit vergleichbar...
Metal-Album des Jahres ick hör dich trapsen! :)

24.03.2007 | 17:53 Uhr | c4stor: keine Wertung mir geht grad einer auf "halo" ab.....muss es noch paar mal mehr hören um ne endgültige bewertung abzugeben.....sie wird aber auf jeden fall hoch ausfallen

22.03.2007 | 15:12 Uhr | Worscht: keine Wertung ziemlich gutes cover :)

20.03.2007 | 09:40 Uhr | franz: 13 Punkte meiner meinung zu unflexibel. aber trotzdem n kracher!
13 punkte von mir. aber auch nur, weil bei mir noch zwei andere alben davorstehen... LUXEMBOURG :D

19.03.2007 | 13:18 Uhr | DasOZ: 14 Punkte Ja Mann! Da kann der Rest mal schön kacken gehen. Bestes Album 2007. Wird in 10 - 15 Jahren in einem Atemzug mit Master of Puppets, Reign in Blood oder Roots genannt werden. Das Einzige was ich persönlich dagegen halten könnte, ist die einen Tick zu perfekte Produktion, hätte es mir ein bischen roher und schmutziger gewünscht, wobei die technisch anspruchsvollen Songs wohl solch einer hochqualitativen Produktion bedürfen... 30. Mai Luxemburg, Baby...

18.03.2007 | 11:45 Uhr | xadorexherx: 14 Punkte kann mich nur anschließen, das beste was sie seit "burn my eyes" geschrieben haben und super produziert.

17.03.2007 | 17:48 Uhr | nesahja: 15 Punkte ...man kann von liebe sprechen ! ;)
15pkt. !

17.03.2007 | 14:20 Uhr | Fubuki: keine Wertung platte des monats in der aktuellen visions.

17.03.2007 | 10:44 Uhr | Lucien: 15 Punkte WOW!!!
Hätte nicht gedacht, dass die sich nochmal übertreffen!!! Höchstpunktzahl!!!

16.03.2007 | 20:58 Uhr | Impulse: 13 Punkte Unglaublich krasse Platte. Super Songs, die trotz der Länge nicht langatmig werden...

16.03.2007 | 20:44 Uhr | Bruellhanz: 14 Punkte hätte nie gedacht, sowas im metalbereich nochmal hören zu dürfen.. wahnsinnige platte, übertrifft die ttaoe bei weitem. 14 punkte.

16.03.2007 | 17:57 Uhr | hardtothecore: 15 Punkte Von mir ganz klar die Höchstwertung für eines der geilsten (NeoThrash)Metal Alben der letzten Jahre!

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