cd-reviews
Interpret: Waltari
Titel: Release Date
Label: Dockyard 1
Erschienen: 23.02.2007

Bewertung:
Autor: 12 von 15 (dose)
Leser: 8 Punkte (Durchschnitt)


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  Cover

So wirr geht es in Finnland zu
Tracklist: 01. Get slamped
02. Big sleep
03. Let's puke together
04. Cityshamaani: Night flight
05. Cityshamaani: Morning
06. Cityshamaani: Colgate country
07. Cityshamaani: The incarnation party
08. Cityshamaani: Sympathy
09. Cityshamaani: Hype
10. THD (Lehtinen)
11. Sex in the beergarden
12. Wish I could heal
13. Spokebone
Wenige Bands im Metal-Bereich schaffen es, sich wirklich konstant über Jahre hinweg als Ausnahmeband darzustellen. Ob es daran liegt, dass keiner so abgedreht ist oder dass sich schlichtweg keiner sonst traut, so gnadenlos Genregrenzen zu ignorieren und trotzdem irgendwie Metal zu sein, bleibt wohl eines der vielen Fragezeichen bei Waltari. Auch das neueste Album, das schlicht "Release Date" bezeichnet wurde, nimmt sich da nicht aus. Natürlich - die Fragezeichen waren bei der Death-Metal Oper und Auftritten mit Ballett größer, aber auch hier wird man nicht so recht schlau aus einer Band, die es trotz allem unglaublich gut versteht zu rocken.

So beginnen die ersten Songs des Albums in recht typischer Waltari-OldSchool Manier und man fühlt sich schon fast an vergangene Zeiten erinnert, in denen Crossover noch und das leicht quäkende Organ des Sängers stehen aber deutlich im Vordergrund. Aber schon ab dem vierten Song geht die Konzept-Lust der Band mit den Musikern durch. Auch wenn "Cityshamaani" in fünf einzelne Kapitel und damit fünf einzelne Songs geteilt ist, handelt es sich eigentlich um einen epischen Oper-ähnlichen Song, der wiedermal alle Grenzen sprengt. Thrashgitarren verbieten ganz offensichtlich keine Dancebeats und tief gegrowlte Death-Parts befinden sich direkt neben Klavierparts und auch Punk wird irgendwie berücksichtigt. Mutig und schön längst typisch für diese Band sind die darauf folgenden Songs zwar nicht ganz so lang, aber trotzdem in all ihrer Struktur musikalisch schon irgendwie wirr und kombinieren powervollen Pop mit Grindcore, Noise Rock mit Techno und auch Eurodance wird irgendwie berücksichtigt. Schräg allemal, aber gerade bei Waltari 100% ins Bild passend. Es ist schon schön zu sehen, dass eine Band einfach konsequent ihr wirres Ding genreübergreifend durchzieht und dabei so symathisch einfach trotzdem rockt. Man muss sie einfach lieben und für alle die, die sie lieben, ist auch das neue Album wieder ein Geniestreich.
Ähnliche Band: Clawfinger
Weitere vergleichbare Bands: 69 Eyes, Helloween, Mike Patton
 
meinungen zu der veröffentlichung
05.03.2007 | 15:54 Uhr | Trueside_Eric: keine Wertung naja, waltari.....nach der big bang kam nix wirklich gutes mehr von ihnen

05.03.2007 | 13:45 Uhr | Bubaben: keine Wertung fein, ich als alter waltari fan muss da unbedingt mal reinhören ;)

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